Koliken

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Alle Babys schreien. Wenn aber das Schreien nicht mehr aufhören will, besonders abends und auch nachts und sich über Stunden hinzieht, dann handelt es sich vermutlich um Koliken. Die berüchtigten “Dreimonatskoliken”. Als Eltern fühlt man sich während dieser Zeit oft besonders hilflos (und schlaflos). Wir geben dir hier ein paar Tipps, wie du dein Baby unterstützen kannst.

 

Die Frage nach dem Warum

Eine eindeutige Erklärung gibt es nicht. Wenn allfällig mögliche Allergien und Unverträglichkeiten vom Arzt abgeklärt und ausgeschlossen wurden, dann ist die wahrscheinlichste Erklärung einfach die, dass das Verdauungssystem der Babys noch nicht ausgereift ist und sich erst nach einer gewissen Zeit einpendelt.

 

Wie erkennen?

Als Mami weisst du am Besten, wenn mit deinem Kind etwas nicht stimmt. Folgende Anzeichen könnten darauf hinweisen, dass dein Schatz Koliken hat.
es weint sehr viel und hat regelmässig Schreianfälle, besonders gegen Abend
es drückt den Rücken durch beim Weinen
es zieht jeweils die Beine an den Bauch
es hat oft Blähungen, auch beim Weinen

 

Was machen?

Zuallererst ist die Erkenntnis wichtig, dass man keine Schuld trägt. Dann kommt das Wissen, dass diese schwierige Zeit irgendwann ein Ende hat, bei manchen früher, bei anderen später. Und zuletzt die Einsicht, dass es auch völlig in Ordnung ist, sich eine Auszeit zu nehmen, wenn man keine Energie mehr hat. Hol dir Unterstützung durch Partner/in, Freunde, Eltern oder andere Personen deines Vertrauens, so dass du Zeit für dich hast. Lass dir ein warmes Bad ein, lies ein tolles Buch oder mach ganz einfach wieder einmal in Ruhe ein Schläfchen. Denn dein Baby spürt es, wenn du gestresst und übermüdet bist und wird womöglich noch unruhiger. Ein Teufelskreis.

Für dein Kind gibt es ausser Ruhe bewahren ein paar Sachen, die du tun oder versuchen kannst. Bei Koliken gibt es jedoch kein Geheimrezept, das eine Baby reagiert auf dies, das Andere auf jenes. Als Mami oder Papi merkst du am Besten, was deinem Schatz hilft. Folgendes kann helfen:

  • Führ dein Baby im Fliegergriff Spazieren
  • Trag dein Kind im Tragetuch oder anderen Tragehilfen herum
  • Gib deinem Baby einen Nuggi
  • Massier sanft den Babybauch im Uhrzeigersinn
  • Gib deinem Kind jeweils die Möglichkeit mit den Füssen gegen etwas strampeln zu können. Dies kann bei der Verdauung und beim Luftablassen helfen.
  • Verzichte während der Stillzeit auf Kohlgemüse, Zwiebeln, starke Gewürze und Hülsenfrüchte.
  • Trink während der Stillzeit täglich ein paar Tassen Fenchel, Entblähungs- oder Stilltee.
  • Versuch dein Schatz beim Stillen möglichst aufrecht zu halten, so kommt es weniger zu Blähungen.
  • Lass dein Kleines jeweils ein Bäuerchen machen, so verbleibt weniger Luft im Magen.

 

Viel Ruhe, Geduld und Durchhaltevermögen wünscht dir
deine Zoe von yamo

Zoe

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