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Crowdfunding für Startups

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Startups haben meist geniale Produkte, aber kein Geld um diese mit klassischer Werbung bekannt zu machen. Das Internet kann hier helfen. Denn mittels Crowdfunding lassen sich kleine bis grosse Projekte, Produkte oder Startups finanzieren. Gleichzeitig baut man damit eine grosse Community auf, die später zu loyalen Kunden werden – und das relativ günstig.

In der unbeschwerten, frühen Phase eines Startups wo die Geschäftsidee skizziert wird, verfällt man als Co-Founder und Marketingverantwortlicher leicht in kreative Ekstase. Der Vorgesetzte aus dem früheren Job ist abwesend und somit plötzlich jede verrückte Idee willkommen. Wird aus der Idee ein konkreter Businessplan, ist man schnell wieder auf dem harten Boden der Realität.

Die Bekanntmachung eines neuen Produktes kostet enorm viel Geld. TV-Spots und Plakatkampagnen sind sowieso zu teuer. Aber auch die neuen digitalen Werbemöglichkeiten kosten schnell hohe 5- bis 6-stellige Beträge. Geld, das einem Startup in dieser frühen Phase fehlt. Doch wie macht man mit wenig Geld potentielle Kunden auf sein unbekanntes Startup aufmerksam?

Genau diese Frage stellte sich uns im Herbst 2016, als wir das Lancierungs-Konzept unseres kürzlich gegründeten Babyfood Startups yamo erarbeiteten. Unsere Antwort darauf: Crowdfunding.

 

Was ist Crowdfunding?

Crowdfunding ermöglicht die Finanzierung von Projekten, Produkten und Startups. Das Besondere daran ist, dass die Finanzierung durch eine Vielzahl an Menschen geschieht. Meist ist es über das Internet organisiert. Meistens gibt es eine vorab definierte Mindestsumme, die in einem bestimmten Zeitraum erreicht werden muss, damit das Projekt erfolgreich realisiert werden kann.

In der yamo Crowdfunding Kampagne hatten unsere Unterstützer bspw. die Möglichkeit, die finalen Breikreationen zu einem Spezialpreis als erste vorzubestellen. Daneben gab es viele weitere attraktive Belohnungen. Professionelle Ernährungs- und Fitness Coachings zu attraktivsten Preisen, Tickets für die Launchparty von yamo oder Reisen nach Südamerika zu unseren Fairtrade Bauern uvm. Mit den Einkünften der Unterstützer haben wir unsere erste grosse Produktion finanziert und den yamo Onlineshop lanciert. Wir haben uns mit wemakeit.com für die grösste Plattform der Schweiz entschieden.

 


Was sind die grössten Vorteile von Crowdfunding?

  • Mit verhältnissmässig wenig Geld können viele potentielle Kunden über die Crowdfunding Plattform angesprochen und informiert werden
  • Bei einer erfolgreichen Kampagne können die Einkünfte die Ausgaben übertreffen und mit der Lancierung Werbung gemacht und gleichzeitig Gewinne erzielt werden
  • Eine spannende Crowdfunding-Kampagne ist auch für Medien interessant. PR Meldungen zur Kampagne fördern die Bekanntheit des Startups ungemein
  • Crowdfunding Unterstützer sind Early Adopters und erzählen ihrem Umfeld von neuen Projekten, die sie unterstützen. Diese kostenlose und vertrauenswürdige Mund-zu-Mund Werbung ist für ein Startup Gold wert
  • PR, Mund-zu-Mund Werbung und die eigenen Social Media Aktivitäten ermöglichen ein grosses Wachstum der eigenen Social Media Community während der Kampagne
  • Crowdfunding Projekte werden im Vergleich zu klassischer Werbung als sympathisch und aufrichtig wahrgenommen, ideal für die Lancierung eines Startups
  • Aus Unterstützern werden nach erfolgreichem Crowdfunding und der Auslieferung der Produkte häufig loyale Kunden und stolze Fans der ersten Stunde

 

Was gilt es beim Crowdfunding zu bedenken?

  • Crowdfunding ist extrem zeit- und arbeitsintensiv und muss bereits Monate vor der Kampagne im Detail geplant werden
  • Es benötigt kreatives und technisches Talent für die Erstellung von Bildern, Videos, Texten und weiterem Kommunikationsmaterial
  • Crowdfunding muss eine tolle, stimmige Geschichte erzählen (Team, Grund/Ziel, Belohnungen für Unterstützer) und emotional ansprechend sein. Letztendlich will der Unterstützer Teil der Reise sein
  • Die ersten Tage der Kampagne sind entscheidend. Über das persönliche Umfeld und Social Media muss Wirbel für die Kampagne gemacht werden. So kann man möglichst viele Unterstützer von Beginn an sicherzustellen
  • Spätestens ab der Crowdfunding Kampagne ist man als Startup exponiert, jetzt gilt’s ernst! Leere Versprechungen und verspätete Auslieferungen nach der Kampagne sind daher tabu. Sonst kann der positive Multiplikator-Effekt der Unterstützer schnell ins Negative wechseln.
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